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Gründungs- und Ehrenmitglied, sowie Namensgeber unserer Kameradschaft
Friederich "Fritz" Walter wurde am 31.10.1920 als ältestes Kind von 5 Geschwister in Kaiserslautern geboren. Er starb am 17.6.2002 in seinem Haus in Enkenbach-Alsenborn. Bereits als 7-jähriger spielte er in der Schülermannschaft des FV Kaiserslautern, der später sich mit dem Phönix Kaiserslautern zum heutigen FCK zusammenschloss. Auch Ottmar Walter und sein Vater gehörten dem FCK an. Sein Bruder als Fußballspieler und sein Vater als Vereinswirt des FCK. Fritz Walter hielt dem FCK stets die Treue. Auch verlockende Angebote aus dem Ausland konnten ihn nicht dazu bringen seinen Verein zu verlassen. Auch als Atletico Madrid ihm damals für 500.000 DM ein Angebot unterbreitete fragte er seine Frau Italia: "Schätzche, was mache mer?" Die Antwort seiner Frau war eindeutig: "Brauchst du mich doch gar nicht erst zu fragen, da oben dein Betzenberg, der Chef (Sepp Herberger), dein FCK, deine Nationalmannschaft...". Damit war alles gesagt. Unter http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Walter und http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/WalterFritz/index.html kann man die ganze Biografie lesen. Wie aber kam es zur Verbindung von Fritz Walter zu unserer Kameradschaft und zur Ehrenmitgliedschaft.
In seiner Zeit als Soldat, er war Infanterist in Frankreich, Sardinien, Korsika und Elba, spielte er bei der Soldatenmannschaft "Rote Jäger" die von dem Geschwaderkommandeur Oberstleutnant Graf gegründet wurde. Auch der damalige Nationaltrainer Sepp Herberger unterstütze diese Initiative um die Nationalspieler soweit es geht von der Front fernzuhalten. Als nun die Bundeswehr geschaffen war, war es Anfang der 60 ziger Jahre wo ein Hauptmann Leo Rayer von der Stabskompanie Brigade 26, die neue Soldatenmannschaft "Rote Jäger" gründete. Fritz Walter war sofort bereit den Hauptmann Rayer zu unterstützen. Teilweise spielte er auch noch selbst mit. Als sich nun 1993 die Kameradschaft neu gründete, sie ging aus der Fallschirmjägerkameradschaft Westpfalz hervor, war es der damalige Kameradschaftsleiter Olt a. D. Leo Rayer, der die Verbindung zu Fritz Walter aufnahm und ihn bat der Namensgeber der Kameradschaft zu werden. Aus alter Verbundenheit zu den Soldaten, zur Fallschirmjägertruppe aus der Zeit der Roten Jäger der Brig 26 und der Freundschaft zu Leo Rayer, war er sofort damit einverstanden. Am 10. Februar 1993 wurde ihm neben der Ehrenmitgliedschaft beim SVN (Sportverein Niederauerbach) auch die Ehrenmitgliedschaft der Fallschirmjägerkameradschaft verliehen.
Sepp Burkholder

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